Elektrische Fische (Susan Kreller)

Autorenvorstellung Susan Kreller

Informationen über ihr Leben

Die Autorin “Susan Kreller” wurde 1977 in Plauen geboren und lebt heute seit 2008 mit ihrer Familie in Bielefeld, wo sie als freie Journalistin und Autorin arbeitet.
Sie hat Abschlüsse in den beiden Studiengängen Germanistik und Anglistik, promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik.
Im Carlsen-Verlag hatte sie eine Kurzerzählung veröffentlicht. Darauf wurde sie im Jahr 2009 gefragt, ob sie nicht einen Roman schreiben wolle.
Ihren großen Erfolg sieht die Autorin nicht als selbstverständlich an. Sie ist sehr dankbar dafür, dass es Leute gibt, die ihre Worte lesen möchten, und sie die Chance hatte, ihr Talent zu zeigen.

Ihre (bekanntesten) Werke

Die Genres, welche die Autorin bedient, sind Prosa, Lyrik, Kinder-/Jugendbuch, Herausgeberschaften und Kritiken.
Viele ihrer Werke sind im Carlsen-Verlag erschienen, jedoch schreibt sie auch zum Beispiel für den Piper-Verlag.
Durch ihren Debütroman “Elefanten sieht man nicht”, der im Jahr 2012 veröffentlicht wurde, wurde die Autorin bekannt. Hier schreibt Susan Kreller aus Kinderperspektive über das Tabuthema Kindesmissbrauch.
Die jugendliche Protagonistin Mischa verbringt die Sommerferien, seit ihre Mutter gestorben ist, bei ihrer Großmutter auf dem Dorf, wo sie zwei Nachbarskinder namens Max und Julia kennen lernt. Schnell bemerkt sie, dass der Vater der beiden sie misshandelt, und entscheidet, dass sie ihnen helfen muss.
Ein weiteres bekanntes Werk von ihr ist “Schneeriese”, welches 2016 erschienen ist. Es handelt von zwei besten Freunden, Stella und Adrian. Stella lispelt und Adrian will nicht aufhören zu wachsen.

Doch eines Tages zieht Dato in das geheimnisvolle Haus nebenan ein und so entsteht eine Liebesgeschichte zwischen ihm und Stella, während ihr bester Freund seinen grausamen Liebeskummer durchstehen muss, trotzdem versucht, mit Stella befreundet zu bleiben.
Auch “Elektrische Fische” hat viel positive Aufmerksamkeit bekommen. Der Jugendroman handelt von Emma, die mit ihrer Familie von Dublin nach Mecklenburg-Vorpommern zieht, was ihr aber gar nicht gefällt. Sie will so schnell wie möglich wieder in ihre alte Heimat zurück. Ihr neuer Mitschüler Levin möchte ihr dabei behilflich sein, aber irgendwann merkt er, dass er gar nicht mehr möchte, dass sie verschwindet.
Ihr Werk namens “Pirasol” ist ebenfalls nicht unbekannt: Zwei alte Damen, Thea und Gwendolin, leben in der Papierfabrikantenvilla, die so heißt wie der Titel lautet.
Es entsteht ein Gerücht, dass der verschollene Sohn von Gwendolin in der Stadt gesehen wurde. Thea versucht, endgültig die Herrschaft im Haus an sich zu nehmen.
Gwendolin erinnert sich: An ihre Kindheit in Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus, an den schmerzhaften Verlust ihrer Eltern, an einen Neuanfang, einen Brandanschlag und die Verbannung des gemeinsamen Kindes.

Auszeichnungen

Wenn man bei der Autorin über Preise spricht, scheint es so, als würde sie die Auszeichnungen sammeln – so viele hat sie bereits bekommen. Viele ihrer Werke haben Auszeichnungen erhalten, beispielsweise den Preis “Die besten 7 Bücher für junge Leser”, diesen hat sie sogar mehrmals verliehen bekommen.
Ihr populärer und erster Roman “Elefanten sieht man nicht” schaffte es 2013 auf die Nominierungsliste für den Jugendliteraturpreis, für den sie auch 2020 wieder nominiert wurde. Ebenfalls bekam die Autorin das “Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium” im selben Jahr.
Für ihren Debütroman hat sie einige Auszeichnungen bekommen – zum Beispiel den Evangelischen Buchpreis 2013, Kritikerjury, den Hansjörg Martin Preis 2013.
Auch das Werk “Schneeriese” wurde gewürdigt, indem es den Deutschen Jugendliteraturpreises gewann.

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