Faust I (Johann Wolfgang von Goethe)

Das 1806 geschriebene Drama von Johann Wolfgang von Goethe spielt in Deutschland um 1500. Doktor Heinrich Faust ist ein angesehener Wissenschaftler, der trotzt seiner guten Bildung seinen Wissensdurst nicht stillen kann, weshalb er sich sogar das Leben nehmen möchte. Eines Tages geht er mit seinem Assistenten Wagner auf einen Spaziergang, um sich abzulenken und kommt mit einem schwarzen Pudel zurück, der sich als der Teufel Mephistopheles entpuppt, auch Mephisto genannt. Mit diesem geht Faust einen Pakt ein, welcher darin besteht, dass Faust ihm seine Seele verspricht, wenn Mephisto es schafft, ihm Lebensglück zu verleihen.

Mephisto bringt Faust daraufhin dazu, einen Trank zu trinken, der ihn verjüngt und ihn dazu bringt in der Stadt auf Gretchen zu treffen. Faust verlangt von Mephisto Gretchen zu seiner Frau zu machen, sonst würde er den Pakt brechen. Daraufhin kommen sich die beiden näher und auch Mephisto mit seiner Geliebten Marte, die die Nachbarin von Gretchen zu sein scheint.

Faust gibt Gretchen ein Schlafmittel, das sie ihrer Mutter verabreichen soll, damit die beiden eine Nacht zu zweit verbringen können. Die Mutter stirbt jedoch daran und Gretchen sucht das Gespräch mit ihrem Bruder Valentin, welcher sofort bemerkt, dass sie ihre Unschuld verloren hat. Er will sich also an Faust rächen, welcher ihn aber dabei ersticht. Faust und Mephisto fliehen. Gretchen flieht zur Kirche, erfährt, dass sie schwanger ist, tötet nach der Schwangerschaft ihr Neugeborenes aus Verzweiflung und wird verklagt. Faust möchte ihr helfen, Gretchen nimmt diese jedoch nicht an. Gretchen spricht zu Gott, wird von ihren Sünden erlöst und Faust und Mephisto fliehen beide.


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