Keine halben Sachen (Antje Herden)

Autorenvorstellung Antje Herden

Antje Herden – Jugend, Studienzeit und Leben allgemein

Die Schriftstellerin Antje Herden wurde 1971 in Magdeburg geboren. Im Alter von 12 Jahren verließ sie, zusammen mit Ihrer Familie, die damalige Deutsche Demokratische Republik mittels eines Ausreiseantrages. Ihre neue Heimat wurde Darmstadt im südhessischen Westdeutschland. In ihrer neuen Heimatstadt absolvierte Herden erfolgreich das Abitur. Im Anschluss an ihre schulische Ausbildung reiste sie zwei Jahre durch die Welt und arbeitete und lebte als Fotomodell in verschiedenen Weltstädten, darunter z.B. Wien, London, Barcelona sowie Kapstadt und Miami. Nach dieser prägenden Lebensphase entschied sich Herden für ein Architekturstudium, welches sie 1994 begann und 24 Semester später abbrach, zu Gunsten ihrer späteren Karriere, dem Schreiben. 1998 wurde Herden Mutter einer Tochte, 2001 folgte Ihr zweites Kind, ein Sohn.

2003 schlug Herden einen neuen Pfad ein, sie unternahm Ihre ersten literarischen Schritte. Bei der im Oktober 2003 stattfindenden 7. Poetry-Slam-Meisterschaft in Darmstadt und Frankfurt schaffte es Herden als Teilnehmerin bis ins Finale. Sie pflegte in dieser Zeit eine intensive Freundschaft mit dem Trash- und Punkautor sowie Schriftsteller Jan Off. Dieser ermutigte sie eine Laufbahn als Autorin einzuschlagen. Herden veröffentlichte 2006 einen Erwachsenen-Roman sowie 2009 den Erzählband „Männer. Frauen. Tage. Nächte.“.

Antje Herden – Kinderbuchautorin

2010 veröffentlichte Herden Ihr erstes Kinderbuch „Herr Klopstock, Emma und ich“. Seit diesem Jahr arbeitet sie hauptberuflich als Schriftstellerin und Redakteurin. In den Jahren darauf folgten regelmäßige Veröffentlichungen. 2012 erregte Herden mit Ihrem Kinderbuch „Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet“ erstmalig Aufmerksamkeit. Der Roman, eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction wurde unter anderem mit dem „Leipziger Lesekompass“ ausgezeichnet. Das Werk stellt den ersten Band Ihrer Reihe „Weltenretter“ dar. Diese Reihe wurde 2013 mit dem Roman „Letzten Montag habe ich das Böse besiegt“ erweitert und 2014 mit der Veröffentlichung von „Letzten Mittwoch habe ich die Zukunft befreit“ abgeschlossen.

2014 verabschiedete sich Herden von der Weltretter-Reihe und setzte diese auch nicht fort. Sie veröffentlichte stattdessen „Julia und die Stadtteilritter“, ebenfalls ein Kinderroman. Es folgte eine mehrjährige Auszeit in der Herden keine Bücher publizierte.
Erst im Jahr 2018 setzte Sie Ihre Tätigkeit als Schriftstellerin fort. Es folgte die Veröffentlichung Ihres mehrbändigen Werkes „Wir Buddenbergs“. Nur ein Jahr später präsentierte Herden der Welt ihr Werk „Keine halben Sachen“, ein mehrfach ausgezeichnetes Jugendbuch. Das Werk wurde mit dem Peter-Härtling-Preis gekürt, welcher alle zwei Jahre für Publikationen im Bereich Kinder- und Jugendliteratur vergeben wird. 2020 wurde Herden zudem für „Keine halben Sachen“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Ob sie die Auszeichnung erhält, wird auf der Frankfurter Buchmesse am 16. Oktober 2020 bekannt gegeben. „Keine halben Sachen“ erhielt zu guter Letzt das KIMI-Siegel – das Siegel für Vielfalt in der Kategorie Kinder- und Jugendliteratur. Es lässt sich durchaus behaupten, dass dieses Werk Ihren bisherigen Schöpfungshöhepunkt und Ihren größten Erfolg darstellt.

Im Jahr 2020 veröffentlichte Herden zwei weitere Bücher im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur. Zunächst publizierte Sie zu Beginn des Jahres „Waena – Der Ruf der Brandung“ – einen Roman rund um tiefe Sehnsüchte und große Gefühle – sowie ihr aktuellstes Werk „Parole Teetee“ im Sommer 2020 – ein Kinderbuch rund um das Verschwinden einer älteren Dame.

Herdens Veröffentlichungen wurden bisher gut bis sehr gut bewertet. Auch in naher Zukunft können wir von der Autorin spannende und faszinierende Kinder- und Jugendbücher erwarten.

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