Der Sonne nach (Gabriele Clima)

Kapitelzusammenfassung

Kapitel 1
Dario sitzt wieder einmal im Büro des Direktors, da er im Unterricht aus dem Klassenzimmer gelaufen ist und die Tür so heftig zugeknallt hat, dass der Türgriff abgegangen ist. Die Lehrerin Delfrati hat ihn vor der ganzen Klasse eine Niete genannt und gesagt, dass sein Vater abgehauen ist, weil aus Dario nie etwas werden wird.

Zur Strafe wird Dario bei der Ehrenamtlichen Pflegeleitung angemeldet und muss sich um Mitschüler mit Handicap kümmern.

Kapitel 2
Dario kommt nach Hause. Er verkriecht sich in seinem Zimmer. Auf die Nachfrage seiner Mutter sagt er, dass alles okay ist, obwohl der Tag ätzend war. Er denkt an seinen Vater, der die Familie vor neun Jahren verlassen hat.

Kapitel 3
Dario lernt Andy kennen, um den er sich kümmern soll. Andy sitzt im Rollstuhl und kann sich nicht bewegen und nicht sprechen. Elisa, Andys Pflegerin, will ihm einige Dinge erklären. Dario hat kein großes Interesse daran und will die Sache schnell hinter sich bringen.

Kapitel 4
Die erste Woche der Pflegebegleitung ist vorüber. Andy ist für Dario weniger anstrengend als Elisa, die Dario mit ihrem dauernden Lächeln nervt.

Andy, Elisa und Dario sind wie jeden Tag im Wintergarten und Dario diskutiert mit Elisa, dass es Andy viel zu warm ist. Dario darf ihm jedoch nicht die Mütze abnehmen, da Kälte nicht gut ist für jemanden wie Andy. Elisa kennt sich ihrer Meinung nach besser mit Andy aus und weiß, was gut für Andy ist und was nicht. Als sie auf die Toilette verschwindet, äußert Andy das Wort „Onne“. Daraufhin dreht Dario den Rollstuhl zunächst in die Sonne, bringt Andy dann jedoch nach draußen. Auf dem Weg dorthin redet Dario mit ihm und liest in seinem Gesicht, was er wahrscheinlich sagen will. Nach wenigen Minuten kommt Elisa angelaufen und schimpft mit Dario, dass er nicht nach draußen hätte gehen dürfen. Als sie ihn schließlich Niete nennt, stößt Dario den Rollstuhl von sich. Andy macht einen Satz nach vorn und sein Kopf fällt nach vorn. Als Elisa Dario fassungslos ansieht, erklärt dieser, dass er Andy wenigstens Mal wachgerüttelt hat, da „dieser Halbidiot“ sonst vor Langeweile eingehen würde.

Kapitel 5
Trotz des Vorfalls entscheidet Delfrati, dass Dario sich weiterhin um Andy kümmert. Dario entschuldigt sich. Es tut ihm tatsächlich leid, dass er Andy hätte verletzten können. Dieser scheint mit seinen Gedanken woanders zu sein und Dario denkt an Sonne, Woanders und Freiheit.

Dario spricht Elisa darauf an, warum sie mit Andy redet, als wäre er ein Idiot und verteidigt ihn als normalen Menschen. Für Elisa ist er das jedoch nicht, da er in einem Rollstuhl sitzt. Wie vor dem Vorfall sind die drei wieder täglich im Wintergarten und Andy träumt von Sonne und Freiheit. Als Elisa auf Toilette geht, schiebt Dario den Rollstuhl erneut nach draußen.

Kapitel 6
Dario verlässt mit Andy das Schulgelände und fährt ihn in einen Park. Andy lacht und kreischt und freut sich über die Sonne. Sie sitzen an einem Brunnen und Dario raucht einen Joint. Als er Andy zurückbringen will, sieht Dario einige Polizisten am Eingang des Parks. Er bekommt Panik und rennt mit Andy zum gegenüberliegenden Ausgang. Am Tor verletzt sich Andy an der Hand. Dario fühlt sich schwindelig und komisch durch den Joint und fragt sich, wie viel er geraucht hat. Ohne nachzudenken, läuft er mit Andy zum Bahnhof und steigt in einen Zug.

Kapitel 7
Dario und Andy befinden sich im Zug. Dario fragt sich, wie er in dem Zug gelandet ist, findet es jedoch gut, von allen wegzukommen.

Dario wird von einer Frau auf Andy angesprochen. Er ist genervt, dass diese nur mit Dario ins Gespräch kommt, weil Andy im Rollstuhl sitzt und sie höflich sein will. Obwohl Andy sie angeblich wirklich interessiert, erzählt Dario ihr irgendeine Geschichte, wohin sie fahren.

Kapitel 8
Im Zug werden die Fahrkarten kontrolliert. Der Kontrolleur zwinkert Dario mit einem Blick auf Andy zu und dieser braucht kein Ticket vorzuzeigen. Andy schläft und Dario richtet ihn liebevoll wieder etwas auf. Dabei entdeckt er die Wunde an seiner Hand. Er wischt das getrocknete Blut ab. Draußen sieht er das Meer. Dario mag das Meer, weil man es nicht einsperren kann. Er beschließt auszusteigen.

Kapitel 9
Auf dem Bahnsteig bemerkt Dario, dass er in San Vincenzo ausgestiegen ist. Dort war er schon mal mit seinen Eltern. Dario geht zum Strand und zeigt Andy das Meer. Andy freut sich. Dario hat vor, eine Weile zu bleiben, aber am Abend wieder zu Hause zu sein. Dario setzt Andy in den Sand, raucht einen Joint und wünscht sich, dass alle ihn in Ruhe lassen. Er braucht nur das Meer und Gras.

Kapitel 10
Dario erwacht am Strand und entdeckt Andy, der umgekippt ist und eiskalt ist. Er versucht, ihn zu wärmen. Es hilft jedoch nichts. Er fragt einige vorbeikommende Jungs um Hilfe. Diese lachen ihn zunächst aus. Einer hilft ihm schließlich doch dabei, Andy die Hose, in die er gepinkelt hat, auszuziehen und nimmt die beiden mit zu sich. Dort wärmen sie sich auf und Andy schläft ein.

Kapitel 11
Dario erwacht am nächsten Morgen in der Wohnung von Rak. Dieser hat sich bereits um Andy gekümmert, der jedoch noch schläft. Rak fragt nach Darios Geschichte und den Gründen, warum er Andy entführt hat. Dieser kann jedoch keinen Grund angeben, warum er es getan hat.

Kapitel 12
Dario hat mit dem Rektor gesprochen und soll sofort nach Hause kommen. Ihm droht die Jugendstrafanstalt. Er schaltet sein Handy aus. Er wünscht sich, dass er in Frieden gelassen wird und sich keiner in sein Leben einmischt. Er zeigt Rak eine Postkarte, die sein Vater aus Torre Saracena geschickt hat und beschließt, ihn dort zu suchen.

Kapitel 13
Dario und Andy verlassen das Haus von Rak. Rak hat ein Rakmobil gebaut: Ein Motor, den man in den Rollstuhl einhängen kann, sodass dieser nicht mehr geschoben werden muss. Für Dario gibt es ein Trittbrett, auf dem er stehen und mitfahren kann.


Kapitel 14
Dario und Andy sind auf dem Weg zu Darios Vater. Dario wird von der Polizei angehalten. Der Polizist betrachtet skeptisch das Rakmobil und fragt, ob Dario dafür nicht einen Führerschein braucht. Dario erklärt ihm, dass Andy sein Cousin ist und er ihn nicht gefährden würde. Einen Bauer in einem Traktor auf dem Feld bezeichnet Dario als seinen Onkel. Mit dem Hinweis, einen Helm zu tragen, entlässt der Polizist die beiden schließlich.

Im nächsten Ort besorgt Dario in einer Apotheke eine Salbe für Andys Hand, die sich entzündet, und Windeln.

Kapitel 15
Dario geht mit Andy ins Einkaufszentrum, um ihm ein paar neue Klamotten zu besorgen. Andy gefällt die Rolltreppe und sie fahren einige Male hoch und runter. Andy sucht sich seine Klamotten selbst aus, indem er Dario, der sie ihm zeigt, zu verstehen gibt, ob sie ihm gefallen oder nicht.

Kapitel 16
Dario hat Helme gekauft und sie fahren weiter. Er denkt darüber nach, dass Andy kein Idiot ist, sondern schön ist. Er vergleicht ihn mit der Blume bei Rak. Beide sind zierlich und zart und leben in einer kleinen geheimen Welt aus Licht und Luft. Eine Blume, und somit auch Andy, muss nicht an dem Ort bleiben, an dem sie entstanden ist. Mit Wasser und Licht können Dinge wachsen.

Dario und Andy machen eine Pause und essen etwas in einer Bar. Dario denkt über seine Mutter nach. Andy bewegt auf mal eigenständig seine Hand zu dem Glas, das vor ihm steht. Dario will Andy zunächst helfen, stellt das Glas dann jedoch wieder ab, um Andy herauszufordern. Unter großer Anstrengung berührt Andy schließlich das Glas. Daraufhin hilft Dario Andy beim Trinken.

Kapitel 17
Dario erinnert sich an eine Szene mit seinem Vater: Im Urlaub startet er zum Wettrennen mit ihm und fällt mitten im Lauf hin. Trotz verdrehtem Knöchel und schmerzendem Arm erklärt sein Vater ihm, dass er nicht weinen darf.

Dario entdeckt, dass die Lösung mit den Windeln auch nicht gut war, da Andys Haut rot geworden ist. Dario ist frustriert, da er keine Lust auf Problem hat. Er zieht Andy die Klamotten aus und streicht seine Hand mit der Salbe ein. Er überlegt, ob er einen Joint rauchen soll, hat aber keine Lust. Er will sich nur ausruhen und schließt die Augen.

Kapitel 18
Andy erinnert sich im Traum an einen Schulausflug nach Bergamo, auf dem er sehr glücklich war. Er denkt auch an seine Pflegerin Fabiola, die toll war und die er sehr mochte. Er sprach stumm mit ihr über seine Augen. Eines Tages wurde das Zentrum, in dem sie arbeitete, geschlossen und Fabiola verschwand aus seinem Leben. Elisa wurde seine neue Pflegerin. Andy mag Elisa nicht. Dario weckt ihn und die beiden fahren weiter.

Kapitel 19
Während die beiden weiterfahren, schwelgt Andy weiter in glücklichen Erinnerungen. Sie halten an einem Restaurant, aus dem Dario jedoch herausgeschmissen wird. Da sie nichts finden, wo sie etwas zu essen bekommen, klopft Dario bei einem Haus. Dario bittet die Bewohnerin, um etwas zu essen, um den größten Hunger zu stillen. Zunächst will sie nichts geben, verschwindet dann aber im Haus. Während Dario wartet, denkt er an Pinocchio und daran, wie seine Mutter ihm die Geschichte früher vorgelesen hat. Schließlich kommt die Frau mit Brot und Käse zurück und die beiden machen sich, wie sie ihnen geraten hat, auf den Weg zum Pfarrer.

Kapitel 20
Dario und Andy finden den Pfarrer nicht, übernachten aber in der Kirche. Am nächsten Morgen wachen sie zu Beginn eines Gottesdienstes auf. Dario will schnell verschwinden, aber als die Orgel ertönt, will Andy bleiben. Nach der Messe rast Dario zum Spaß mit dem Rollstuhl durch die Grüppchen, die sich vor der Kirche versammelt haben. Andy lacht und ist fröhlich.

Kapitel 21
Dario gibt Andy sein Handy und Kopfhörer, sodass er Musik hören kann. Er ist froh, dass er mit Andy seinem Leben entfliehen kann und beneidet Andy darum, dass dieser in seiner eigenen Welt ohne äußere Einflüsse lebt. Er vergleicht ihn mit einem Halbgott.

Die beiden machen eine Pause und tanken. Dario kommt mit dem Tankwart ins Gespräch. Während Andy draußen in einer Schaukel sitzt, die für Rollstühle gemacht ist, erklärt der Tankwart Dario den Weg, da sie mit dem Rollstuhl nicht alle Straßen benutzen können. Zunächst hält Dario den Mann für nett. Als dieser jedoch Fragen über Andy stellt, ob er zurückgeblieben sei und wie er sich fühlt, fragt Dario doof zurück und der Mann beendet das Gespräch.

Während Dario noch im Tankstellenhäuschen sitzt, macht Andy draußen die Bekanntschaft mit einem Mädchen. Sie unterhält sich mit Andy über einen Stein, bemalt diesen und schenkt Andy den Stein. Andy streckt selbstständig die Hand aus, als das Mädchen ihm den Stein überreicht.

Kapitel 22
Dario und Andy fahren weiter. Dario philosophiert über die Farbe blau, die für ihn etwas Unerreichbares darstellt. Nachdem er sich zunächst frei fühlt, schlägt seine Stimmung um und er fragt sich, was er eigentlich macht. Er weint still von Andy abgewandt. Um ihn zu trösten, reicht Andy Dario den Stein von dem Mädchen.

Kapitel 23
Dario und Andy machen eine Pause. Sie sitzen auf dem Boden, Andy schläft und Dario kifft. Er fragt sich, ob Andy mitbekommt, was um ihn herum passiert. Dieser „antwortet“, dass er es mitkriegt, aber schlafen will, um an Fabiola zu denken. Er erinnert sich an eine Szene mit ihr und es wird erklärt, dass Andy zwar nichts mit seinen Händen berühren kann, dies aber über die Augen tut. Er kann so streicheln, kuscheln und küssen, aber auch schlagen und jemanden verletzen.

Dario und Andy kommen in eine schicke Wohngegend. Dario spricht davon, dass man Häuser anprobieren muss wie ein Kleidungsstück, um zu sehen, ob man sich wohlfühlt. Um es Andy zu beweisen, fährt er zu einer Villa, in der eine Party stattfindet. Er erzählt dem Türsteher eine Geschichte und der Türsteher lässt die beiden rein.

Sie lernen Tiffany kennen, die ihren Geburtstag feiert, sich aber nicht weiter über die ihr unbekannten Gäste wundert.

Kapitel 24
Tiffany stellt ihnen Sam vor. Die vier unterhalten sich. Sam und Andy „tanzen“ und Tiffany und Dario sprechen weiter miteinander. Tiffany schmiegt sich an ihn. Sie werden jedoch von Sam gestört, da Andy Hilfe braucht. Er muss zur Toilette. Als Dario mit Andy im Badezimmer ist, beschließt er zu duschen, da sie sich seit mehreren Tagen nicht gewaschen haben. Dario hält Andy unter der Dusche fest, da der Rollstuhl nicht nass werden darf. Die beiden singen und genießen die Dusche. Andy will jedoch nicht aufhören und lässt sich in Darios Armen zur Seite fallen. Dieser verliert das Gleichgewicht und rutscht aus. Er kann Andy noch halten, knallt aber mit dem Rücken gegen den Duschrand. Auch als sie fertig und wieder bei den anderen sind, ruft Andy noch nach Wasser. Dario ist sauer, da er sich den Hals hätte brechen können und er Schmerzen hat. Als Andy nicht aufhört, tritt Dario gegen den Rollstuhl, der gegen eine Säule knallt und Andy fällt fast heraus. Er erklärt Andy, dass er nicht alles tun kann, nur weil er in einem Rollstuhl sitzt. Er selbst sitzt auch seit neun Jahren in einem Rollstuhl, das habe nur noch niemand bemerkt. Er erzählt, dass er manchmal nicht aus dem Bett kommt, sich nicht bewegen kann und nicht atmen kann. Andy hat im Gegensatz zu ihm immerhin jemanden, der ihm hilft. Er nimmt Tiffany bei der Hand und verschwindet mit ihr. Andy bleibt mit Sam zurück.

Kapitel 25
Tiffany will mit Dario tanzen. Der sorgt sich jedoch um Andy, den er nirgends sehen kann. Tiffany küsst Dario. Sie entdecken Andy draußen, der von einer Gruppe umringt wird, die ihn auf einer Poolliege trägt und ihn ins Wasser lässt. Andy singt und ist fröhlich. Tiffany will mit Dario die Nacht verbringen und die beiden verschwinden.

Kapitel 26
Dario träumt von einer Erinnerung: Eine Schnecke kriecht in der Einfahrt über die Straße. Er beobachtet sie, da er gewettet hat, dass sie nicht sterben würde, bevor sie den Bordstein erreicht hat. Er hat die Schnecke mit Salz bestreut und vergleicht sich selbst als kleiner Junge mit ihr. Beide langsam, ausgeliefert, verletzlich und auf dem Weg zu einem unerreichbaren Ziel. Die Schnecke liegt schließlich tot auf der Straße und Dario lässt sie verächtlich zurück, da sie es nicht geschafft hat, groß zu werden.

Dario wacht auf und läuft durch das von der Party gekennzeichnete Haus. Er findet Andy, der von einigen Leuten geschminkt und mit Ketten behängt wurde. Dario spricht liebevoll mit ihm, wischt ihm den Lippenstift ab und nimmt ihn mit. Jemand sagt, dass „der Idiot“ bleiben soll. Dario verteidigt Andy und haut demjenigen eine rein. Beim Verlassen des Hauses gibt Dario Sam die Schuld, da diese Andy einfach allein gelassen hat. Sie kontert jedoch, dass Dario am Abend zuvor genau das Gleiche getan hat.

Kapitel 27
Nach einiger Zeit hält Dario an, da er einen Panikanfall hat: Sein Herz klopft, er bekommt schlecht Luft und er fühlt einen Druck auf seinem Magen. Er legt sich hin. Durch die Ruhe und Andy in seiner Nähe beruhigt er sich und fragt sich, ob Andy die Luft zurückgebracht hat.

Kapitel 28
Dario philosophiert über die Begriffe Sohn und Sonne. Er und Andy sind kurz vor Torre Saracena und machen eine Pause, um zu frühstücken. Während sie auf die Bestellung warten, beobachtet Dario einen Vogel und denkt über Fragen nach. Dario kommt mit dem Barbesitzer ins Gespräch und erzählt, dass er seinen Vater Nic sucht. Der man sagt, dass er am Park lebt und erklärt den Weg. Dario stellt sich unter der Adresse „Am Park“ eine noble Wohngegend vor.

Kapitel 29
Dario und Andy stehen an einer Ampel und beobachten einen Lieferwagen, der vorbeifährt. Als sie weiterfahren, sehen sie den Lieferwagen auf einem Spielplatz stehen. Die Häuser, in denen sein Vater wohnen soll, können sie nicht finden. Dario fragt den Mann aus dem Lieferwagen nach der Adresse „Am Park.“ Der Mann kann mit der Straße nichts anfangen, erkennt in Dario jedoch seinen Sohn.

Kapitel 30
Dario, Andy, Nic und Flora, die Freundin von Darios Vater, sitzen im Lieferwagen und unterhalten sich über Darios Mutter, Andy und Darios Leben. Schließlich hält Dario es im Lieferwagen nicht mehr aus. Er geht nach draußen und übergibt sich. Am liebsten würde er gehen.

Kapitel 31
Dario, Andy und Nic haben „Polo“ gespielt. Sie essen zu Abend und Nic schwärmt von Flora. Dario spricht Nic auf die Trennung von seiner Mutter an. Er fragt, warum er gegangen ist und denkt daran, wie er und seine Mutter darunter gelitten haben. Sein Vater erklärt, dass es auch für ihn nicht leicht war, aber Dario ja nun da ist und alles gut ist. Er lädt Dario ein, so lange zu bleiben, wie er will. Dario wäre jedoch lieber zu Hause. Andy kann seinen Löffel zum Teller bewegen, um zu essen.

Kapitel 32
Beim zu Bett gehen fragt Nic, ob Dario etwas zu rauchen für ihn habe. Obwohl Dario noch Gras hat, gibt er es ihm nicht. Dario schläft draußen und wacht nachts von einem Geräusch auf. Als er umher läuft, bekommt er mit, wie ein Auto einen Vogel anfährt. Da der Fahrer weiterfährt, kümmert sich Dario um das Tier. Er hält ein Auto an und die Fahrerin, eine Nonne, hilft ihm. Er erzählt ihr kurz von Andy und beichtet, dass er ihn entführt hat. Die Nonne sagt, er soll das Richtige tun und wenn er darüber nachdenkt, würde er wissen, was das Richtige ist. Dario geht zurück zum Lieferwagen und legt sich zu Andy.

Kapitel 33
Nic fährt Dario und Andy zum Bahnhof und sie verabschieden sich voneinander.

Dario bringt Andy zur Schule in das Büro des Direktors.

Kapitel 34
Dario sitzt im Büro des Direktors. Mehrere Leute, darunter Andy und seine Eltern, sind anwesend. Dario droht die Jugendstrafanstalt. Das ist ihm jedoch egal. Er „unterhält“ sich mit Andy. Andy streckt den Arm nach vorne. Als dies entdeckt wird, entsteht allgemeine Aufregung und Andy wird weggebracht. Dario bleibt mit dem Direktor zurück.

Kapitel 35
Dario verkriecht sich tagelang in seinem Zimmer und weint. Dario fragt sich, warum seine Mutter ihm nie gesagt hat, dass sein Vater nicht wegen ihm gegangen ist. Abends läuft er durch die Stadt. Auf einem Hügel „spricht“ er mit seinem Vater. Er löst sich von ihm und erkennt, dass er anders ist als Nic und anders, als die Anderen bisher angenommen haben, nämlich keine Niete. Als er zurück ist, erklärt er seiner Mutter, dass er mit Andy bei seinem Vater war und versöhnt sich mit ihr.

Kapitel 36
Andy und seine Eltern kommen bei Dario und seiner Mutter zu Besuch. Andy hat einen neuen Rollstuhl, den er selbst fahren kann. Andys Vater will Dario unter vier Augen sprechen und Dario geht davon aus, dass er ihn zusammenfalten will. Stattdessen bittet dieser ihn, sich weiterhin mit Andy zu treffen. Dario hat geschafft, dass Andy sich bewegt und antwortet. Das hat zuvor keiner hingekriegt. Andys Vater sieht in Dario ein großes Talent: Er kann gut mit Menschen wie Andy umgehen. Er soll darüber nachdenken, ob er sich weiterhin mit Andy treffen will, aber Dario sagt sofort zu. In der letzten Szene „unterhalten“ sich Dario und Andy darüber, dass Dario etwas tun soll, aber nicht weiß, ob er das kann. Andy sagt, er soll es machen, er wird ihm dabei helfen.

nach oben

Weitere Lektürehilfen zu Der Sonne nach